Mobiles für Erwachsene

Das Mobile ist keineswegs ein traditionelles Spielzeug, sondern ging aus der Blütezeit der abstrakten Kunst im 20. Jahrhundert hervor. Dass heutzutage die meisten Mobiles über Babybetten hängen, ist zwar schön für die Babys, aber auch eine Unterschätzung des Mobiles. Denn in einem erwachsenen Wohnambiente können auch aufwendigere Mobiles ihre Raumwirkung entfalten sowie jene Magie, mit der Alexander Calder, der Erfinder des Mobiles, im Jahr 1931 die Pariser Kunstszene überraschte. Bei uns finden Sie handgefertigte Mobiles für Erwachsene der Hersteller Flensted und Lappalainen aus verschiedenen Materialien wie Karton, Papier, Metall und Holz.
 
 
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Die Geschichte des Mobiles

Alexander Calder, Erfinder des Mobiles (1947)Man sollte meinen, etwas so universell Ansprechendes und aus allem Möglichen Herstellbares wie ein Mobile sollte es seit Ewigkeiten geben. Doch gefehlt: Alexander Calder, ein Bildhauer aus den USA, gilt als Erfinder des Mobiles und lebte bis ins Jahr 1976. 

Als junger Mann im Paris der späten 1920er Jahre begegnete Calder u.a. den Künstlern Arno Breker, Piet Mondrian und Fernand Léger. In dieser Zeit entwickelte er seine Begeisterung für kinetische, also aus beweglichen Teilen bestehende Plastiken. 

Als er begann, diese Plastiken durch Balance-Akte in die Luft zu erheben, war das Mobile geboren. Die erste größere Ausstellung mit Mobiles zeigte Calder 1931 in der französischen Hauptstadt. Sein Konzept verfolgte er immer weiter bin hin zu übergroßen abstrakten Objekten im Außenbereich sowie motorgetriebenen Skulpturen. „Calder Mobile“ hieß seine erste Einzelausstellung in Deutschland im Jahr 1952. Dass Mobiles für Erwachsene und nicht für Kinder gedacht sind, zweifelte damals noch niemand an.

Zwei Beispiele für typisch im Calder-Stil gehaltene Mobiles für Erwachsene finden Sie hier und hier.


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Einsatzmöglichkeiten des Mobiles:

Ein Mobile ist auch in einer Wohnumgebung für Erwachsene durchaus funktional und wirkt auf verschiedene Weisen auf einen Raum:

Oberhalb von niedrigeren Möbeln wie Tischen, Beistelltischen, Fernsehern oder Kommoden findet sich in der Regel viel „luftleerer“ Raum, der dem Auge nichts bietet als den Anblick der umgebenden Wand. Ein für Erwachsene entworfenes Mobile erfüllt solche leeren Bereiche mit Leben und markiert mit seiner schwebenden Eleganz einen Kontrapunkt zur statischen Architektur. 

Die Ecken eines Zimmers sind ebenfalls oft vernachlässigt. Ein
aufrechtes Mobile mit übereinander hängenden Elementen findet hier Platz und bietet dem Auge Abwechslung.

Über Kopfhöhe hängt außer Lampen meistens nichts. Platziert man ein ausladendes Mobile oberhalb des gewohnten Sichtfelds, bringt man diesen Bereich zu Bewusstsein und lässt so ein Zimmer größer wirken.

Vor einem Fenster machen sich Mobiles ebenfalls gut: Helles Tageslicht und direkte Sonne bringen ein Mobilé je nach Material zum Leuchten oder Glitzern, während bei schlechtem Wetter von ebendiesem abgelenkt wird. Zu achten ist darauf, dass die Wärme von Sonnenlicht manche Materialien (vor allem Kunststoff) beeinträchtigt.

Licht und Schatten erweitern die Raumwirkung: Gerade weiter ausladenden Mobiles vollziehen eindrucksvolle Bewegungsmuster, welche sich vom Schein einer Lichtquelle auf größere Bereiche des Zimmers projizieren lassen und dieses mit Leben füllen.

In Geschäftsräumen wie etwa an Arbeitsplätzen, in Wartezimmern und in Laden-Geschäften bieten kunstvolle Mobiles für Erwachsene dem Auge genussvolle Ablenkung bzw. einen eindrücklichen Blickfang. 

Im repräsentativen Eingangsbereich oder einer Lobby kann man mit einem
besonders großen Mobilé einen tollen Akzent setzen.
 

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Mobile für Erwachsene Futura Natura von Flensted

 

 




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