Faszinierende Teppiche aus Leinen und Holz, made in Germany

Man nehme zwei uraltbewährte Materialien - Leinen und Holz - und mache daraus etwas völlig Neues. Die Berliner Designerin Elisa Strozyk hat nach diesem Motto eine kleine Kollektion von Teppichen erschaffen, welche den Bodenbelag als Skulptur versteht und Gewohnheiten auf den Kopf stellt. Im gerafften Zustand ergeben die Teppiche unwirkliche Objekte, welche an frühe polygonale Computergrafiken erinnern. Auch im flach ausgelegten Zustand faszinieren sie mit ihrer räumlich wirkenden Geometrie und veredeln den Raum als ein Mittelding aus Kachelboden, Parkett und Teppich.

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Über die Designerin

Auf die Idee, Textilien aus Holz zu fertigen, muss man wahrlich erstmal kommen. Vermutlich hilft es, wenn man vorher bereits ein Studium des Textil- und Oberflächendesigns in Berlin sowie einen Studiengang "Zukunftstextilien" in London absolviert hat. Dies jedenfalls waren die Lehrjahre der Designerin Elisa Strozyk, die sich auf den Brückenschlag zwischen harten und weichen Materialien, zwischen Textilien und Möbeln, spezialisiert hat. Mittlerweile ist sie Trägerin (u.a.) des Deutschen Designpreises und wird (u.a.) im berühmten Londoner Designmuseum Victoria & Albert ausgestellt.

Über den Hersteller

Gefertigt werden die Holzteppiche von der in vierter Generation familiengeführten Firma Böwer aus Neuenkirchen an der Grenze von Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Die Familiengeschichte reicht zurück zur 1888 in Neuenkirchen gegründeten Dorftischlerei Haarmeyer, die sich über die Jahre zu einem mittelständischen Fachbetrieb für Inneneinrichtung entwickelte und um die Jahrtausendwende eine eigene Möbelkollektion an den Start brachte. Die aktuelle Generation - das Geschwisterpaar Anja und Stefan Böwer - nahm u.a. die hier gezeigten Holzteppiche ins Programm. Die Fertigung erfolgt auf Bestellung vor Ort im Familienbetrieb.