Unsere handgefertigten Mobiles für Babys, Kinder und Erwachsene

Mobiles - Alles im Gleichgewicht

Handgefertigtes Mobile "Circles" von Lappalainen

Weshalb wir Mobiles lieben

→ Sie sind kontemplativ. Ein Mobile will nur betrachtet zu werden. Ein Lufthauch, den wir sonst kaum wahrnehmen, erweckt es zum Leben - lautlos und in perfekter Balance. Für den Moment versinken wir in diesem Anblick, ohne sonst etwas zu tun oder wollen.

→ Sie sind raffiniert. Wir Bodenbewohner lieben die Herausforderung der Schwerkraft. Scheinbar schwebend verkörpert das Mobile unseren Forscherdrang, unsere Kunstfertigkeit und das bewusste Spielen mit Naturgesetzen.

→ Sie sind schön. Man kann kein Mobile bauen, ohne die Elemente genau zu durchdenken und sorgfältig zu fertigen. Mit Fäden oder Draht verbunden, gehen die Farben, Formen und Materialien auch eine ästhetische Verbindung ein. Einerseits sich frei bewegend, andererseits in eine Ordnung eingebettet - so ist Kunst, so sind wir.



Wo hänge ich am besten ein Mobile auf?


Oberhalb von niedrigeren Möbeln wie Tischen, Beistelltischen, Fernsehern oder Kommoden findet sich in der Regel viel „luftleerer“ Raum, der dem Auge nichts bietet als den Anblick der umgebenden Wand. Ein Mobilé erfüllt solche leeren Bereiche mit Leben und markiert mit seiner schwebenden Eleganz einen Kontrapunkt zur statischen Architektur. 

Die Ecken eines Zimmers sind ebenfalls oft vernachlässigt. Ein aufrechtes Mobile mit übereinander hängenden Elementen findet hier Platz und bietet dem Auge Abwechslung.
Mobile Flowing Rhythm von Flensted Mobiles
Über Kopfhöhe hängt außer Lampen meistens nichts. Platziert man ein ausladendes Mobile oberhalb des gewohnten Sichtfelds, bringt man diesen Bereich zu Bewusstsein und lässt so ein Zimmer größer wirken.

Vor einem Fenster machen sich Mobiles ebenfalls gut: Helles Tageslicht und direkte Sonne bringen ein Mobilé je nach Material zum Leuchten oder Glitzern, während bei schlechtem Wetter von ebendiesem abgelenkt wird. Zu achten ist darauf, dass die Wärme von Sonnenlicht manche Materialien (vor allem Kunststoff) beeinträchtigt.

Licht und Schatten erweitern die Raumwirkung: Gerade weiter ausladenden Mobiles vollziehen eindrucksvolle Bewegungsmuster, welche sich vom Schein einer Lichtquelle auf größere Bereiche des Zimmers projizieren lassen und dieses mit Leben füllen.

In Geschäftsräumen wie etwa an Arbeitsplätzen, in Wartezimmern und in Laden-Geschäften bieten Mobiles dem Auge genussvolle Ablenkung bzw. einen eindrücklichen Blickfang.

Im repräsentativen Eingangsbereich oder einer Lobby kann man mit einem besonders großen Mobilé einen tollen Akzent setzen.



Babys und Mobiles

 

Sicherheit: Die Aufhänge-Höhe eines Mobiles über dem Babybett muss an das heranwachsende Baby angepasst werden. Zu vermeiden ist, dass das Baby das Mobile greifen und sich verstricken kann.

Sichtfeld: Neugeborene haben zunächst ein eingeschränktes Blickfeld. Halbwegs scharf sehen sie nur auf eine Weite bis zu 30 Zentimetern. Daher sollte ein Mobile zunächst in ungefähr diesem Abstand hängen. Je besser Ihr Baby lernt, den Kopf und die Arme zu heben, desto höher wird die Abhängung des Mobiles wandern müssen.

Farben: Babys bevorzugen kontrastreiche und kräftige Farben. Gedeckte Töne oder Pastellfarben können sie eher schlecht erkennen.

Mobile Nils Bohr von Flensted Mobiles

Weniger ist mehr: Eine wilde Mischung von Farben und Formen ist nicht nötig. Mehr als eine Handvoll hängender Elemente eines Mobiles können das Baby überfordern. Auch faszinieren die gleichmäßige Drehung oder das ruhige Schaukeln eines behutsam angeblasenen Mobiles weit mehr als ein kräftig angeschubstes und hektisch herumtanzendes Durcheinander.

Beste Plätze: Überall dort, wo man ein Baby gerne ablenken oder beruhigen möchte, ist ein guter Platz für ein Mobilé. Solche Orte sind zumeist über dem Babybett oder der Krippe, am Wickeltisch und über dem Esstisch.

Auge und Ohr: Nicht bei allen Babys funktioniert das Mobilé as Einschlafhilfe, manche fühlen sich eher stimuliert. Im Zweifelsfall lässt sich das Mobile von Geräuschen unterstützen, sei es ein Schlaflied, eine Spieluhr oder weißes Rauschen.



Wer hat's erfunden?

Alexander Calder die Geschichte des Mobiles

Man sollte meinen, etwas so universell Ansprechendes und aus allem möglichen Herstellbares wie ein Mobile sollte es seit Ewigkeiten geben. Doch gefehlt: Alexander Calder, ein Bildhauer aus den USA, gilt als Erfinder des Mobiles und lebte bis ins Jahr 1976. 

Als junger Mann im Paris der späten 1920er Jahre begegnete Calder u.a. den Künstlern Arno Breker, Piet Mondrian und Fernand Léger. In dieser Zeit entwickelte er seine Begeisterung für kinetische, also aus beweglichen Teilen bestehende Plastiken. 

Als er begann, diese Plastiken durch Balance-Akte in die Luft zu erheben, war das Mobile geboren. Die erste größere Ausstellung mit Mobiles zeigte Calder 1931 in der französischen Hauptstadt. Sein Konzept verfolgte er immer weiter bin hin zu übergroßen abstrakten Objekten im Außenbereich sowie motorgetriebenen Skulpturen. „Calder Mobile“ hieß seine erste Einzelausstellung in Deutschland im Jahr 1952.

Zwei Beispiele für typisch im Calder-Stil gehaltene Mobiles finden Sie hier und hier.